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Was sollte man bei der Erstellung der eigenen Homepage beachten?

Stand: 21.06.2014
Das Internet ist voll von Geschichten, Bildern und Emotionen, die die Welt bewegen. Heutzutage ist es nahezu jedem möglich, eine eigene Homepage zu erstellen und sich der Welt mitzuteilen. Ob es um das Bloggen zum Thema Essen geht, man gerne politische Themen erörtert oder einfach nur lustige Bilder aus dem Alltag posten möchte, jeder kann mit wenigen Handgriffen eine eigene Homepage erstellen. Doch wie funktioniert es und was ist die schnellste und die einfachste Methode? Muss man programmieren können oder reichen einfache Mausklicks für den perfekten Internetauftritt?

Der richtige Domainnamen ist der Schlüssel zum Erfolg
Noch bevor es an die Auswahl des richtigen Anbieters oder der richtigen Software geht, muss ein Name und eine Domain festgelegt werden. Die Domain ist dabei die Internetadresse, die andere Besucher in ihren Browser eingeben und auf der Webseite landen. Über diese Domain wird am Ende auch der Name der Seite festgelegt, der meistens gleichbedeutend mit der Internetadresse ist. Je nachdem, was man erreichen möchte, sollte der Name und die Domain möglichst das Thema behandeln, über das man schreiben möchte. Eine Domain wie „peters-wohnzimmer.de“ eignet sich maximal für einen privaten Blog, der alle Themen der Welt behandelt und „Peters“ allgemeine Meinung widerspiegelt. Möchte „Peter“ speziell über Technik oder Urlaubsreisen berichten, dann eignet sich viel mehr ein Name wie „Peters-Technikwelt“ oder ähnliches. Dies verbindet der Leser dann oftmals mit fundierten und gut recherchierten Berichten. So haben auch Suchmaschinen einfaches Spiel, die Seite in den Google-Ergebnissen zu listen. Wichtig: Ist die Domain einmal festgelegt, kann sie nicht mehr geändert werden. Lediglich eine Neuregistrierung einer Domain mit einer Weiterleitung der alten Internetseite wäre eine Möglichkeit, den Namen noch einmal zu ändern. Dies verursacht allerdings mehr Arbeit und führt zu einem Sturz der Besucherzahlen.

Wie ein Sandkorn in der Wüste – den richtigen Webspace Anbieter finden
Richtig schwer wird es beim Anbieter des Webspaces oder des Servers, der die Internetseite hosten soll. Denn es gibt vor allem für Projekte, die größere Dimensionen einnehmen sollen, einige Punkte zu beachten. Wer lediglich einen kleinen privaten Blog erstellen möchte, der kann sich das günstigste Angebot aus einem Webhosting Vergleich heraussuchen. Diese reichen meist für 1-2 Mailadressen, einige tausend Bilder und eine ansprechende Geschwindigkeit. Für große Shops oder Internetseiten sollte man einen Anbieter nehmen, der die beste Leistung und Verfügbarkeit garantiert. Ist die Interseite nicht mehr erreichbar, kostet dies den Betreiber oftmals viel Geld. Bei der richtigen Server Auswahl hilft ein Server Vergleich sowie Kundenmeinungen auf anderen Webseiten oder Social-Media-Kanälen wie Facebook oder Twitter. Das Angebot sollte immer eine perfekte Symbiose aus Preis und Leistung bilden. Der größte Anbieter ist nicht immer der beste, da dieser oftmals einen zu starken maschinellen und standardisierten Service bietet. Kleine Wohnzimmer-Server sollte man hingegen auch nicht nehmen. Doch warum ist der Service so wichtig? Das merkt ein Website-Betreiber spätestens nach dem ersten Server-Crash oder einigen Problemen an der Hardware. Ist der Server nicht schnell wieder online, bleibt auch die Webseite dunkel. Möchten Sie mit Ihrer Seite Geld verdienen, bedeutet dies dann oft einen Verdienstausfall. Zudem können Sie mit einer Webseite, die dauernd offline ist, Ihre Besucher und Leser schnell verschrecken.

Webspace, v-Server oder Root? Was für Wen?
Je nachdem, welches Projekt man anstrebt und welche Reichweite die eigene Webseite erreichen soll, sollte man schon von Beginn an eine perfekte Serverkonfiguration erhalten. Je mehr tägliche Leser und Besucher die Seite erhält, desto höher steigt die Serverlast. Um die Kosten so effizient wie möglich zu gestalten, eignet sich meist ein größerer Webspace oder bereits ein kleiner virtueller Server. Diese haben mehr als genug Leistung für viele tausende Besucher und kosten im Einstiegssegment meist weniger als 20 Euro pro Monat. Wer auf Nummer sicher gehen möchte und nur das zahlen will, was er auch nutzt, wird mit Cloud-Speichern zufrieden sein. Dabei handelt es sich um große Serverfarmen, die sogar die stärksten Zugriffszeiten abarbeiten können. Bei geringer Auslastung ist der Preis demnach geringer als bei großer Auslastung. Dafür hat der Administrator keine Möglichkeit, den Server selbst zu administrieren und Einstellungen vorzunehmen. Für kleine Blogs oder einfache Informationsseiten reichen günstige Webspaces, die jeder Anbieter ab 2 Euro zur Verfügung stellt.

Nicht nur für Cracks und Nerds – Homepage-Erstellung leicht gemacht
Das Erstellen einer eigenen Homepage ist heutzutage nicht mehr schwer, denn es gibt eine schier unendliche Anzahl an Homepage-Baukasten-Systemen oder so genannten Content Management Systemen (CMS). Einen Homepage Baukasten bietet mittlerweile jeder größere Anbieter wie Strato oder 1und1 an, mit dem man kleinere Firmenseiten, aber auch etwas größere Informationsseiten erstellen kann. Meistens sind diese Baukasten-Systeme für Neulinge die einfachste Wahl. Wer noch nie eine eigene Homepage erstellt hat oder sich mit der Administration von Webspace oder Servern nicht auskennt, kann getrost beim Baukastenprinzip bleiben. Für große Webprojekte oder Blogs sind diese allerdings nur in den seltensten Fällen geeignet. Um ein individuelles Aussehen der Seite zu kreieren, muss auf ein CMS oder auf eine selbst programmierte Seite zurückgegriffen werden. Ersteres ist hingegen die beste Wahl, um einen ansprechenden Webauftritt hinzubekommen.

Content Management Systeme – die Suche geht weiter
Die eigene Homepage erstellen mit einem Content Management System.CMS ist nicht gleich CMS, denn auch hier gibt es eine schier unbeschreibliche Menge an Möglichkeiten. Am häufigsten kommt das CMS Wordpress zum Einsatz, mit dem sogar große deutsche und internationale Magazine arbeiten. Das Design kann leicht angepasst und administriert werden. Im Idealfall muss der Admin keinerlei Programmierkenntnisse mitbringen und kann das System einfach mit kostenlosen oder kostenpflichtigen Plugins erweitern. Dafür ist Wordpress schwierig zu meistern und lässt nur eingeschränkte Programmierung zu. Wer gerne umfangreiche Programme, Add-Ons und mehr erstellt, der wird mit Typo3 froh. Doch Typo3 eignet sich keinesfalls für Anfänger und sollte nur von Fortgeschrittenen und Profis genutzt werden, da es um ein vielfaches komplexer als Wordpress ist. Ebenso interessant wie diese beiden Systeme ist auch Joomla, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Viele kleine bis mittlere Informationsseiten setzen bereits auf Joomla, da es sich ebenso leicht wie Wordpress erweitern lässt. Einen großen Vorteil bieten jedoch alle Content Management Systeme: Sie sind von Haus aus leicht suchmaschinen-optimiert und lassen sich dahingehend einfach und schnell perfektionieren. Egal für welches CMS Sie sich entscheiden, alle Varianten sind kostenlos und mit Plugins erweiterbar. Zudem können Sie das Design Ihrer eigenen Homepage mit ein wenig HTML- und CSS-Erfahrung schnell und einfach anpassen. Als Hilfestellung bietet sich die Seite de.selfhtml.org an, die über sämtliche Einsteigertipps, Codes und Tipps verfügt. Bearbeitet wird der Code unmittelbar im Backend des CMS oder über ein kostenloses Programm wie Phase5 oder Notepad++. Diese Tools bieten einen kostenlosen Einstieg in die HTML-Programmierung, sind jedoch schwer zu meistern, da sie meist über keinerlei oder nur wenige Comfort-Funktionen verfügen. Anders ist es bei Kaufprogrammen wie Adobe Dreamweaver. Dieses Programm bietet eine enorme Bandbreite an Möglichkeiten für die HTML5- und CSS-Programmierung, gibt Hilfestellungen und ermöglicht die perfekte Erstellung von Webseiten und Designs. Für Kaufprogramme wie Dreamweaver existieren mittlerweile hunderte Trainingsbücher und Videos. Doch ist ein CMS und die eigene Programmierung nicht die einzige Möglichkeit, Ihre Seite professionell zu erstellen. Eine weitere Option ist WYSIWYG-Software, was so viel heißt wie „Du siehst, was du bekommst-Programm“. Dabei handelt es sich um Programme, mit denen Sie offline Ihr eigenes Design zusammenstellen können, ohne auch nur einen Code schreiben zu müssen. Mittlerweile gibt es zahlreiche kostenfreie und kostenpflichtige Programme, die in verschiedenen Tests bereits eine gute Figur machten.

Vor- und Nachteile der einzelnen Content Management Systeme im Überblick

AdministrationErweiterbarkeitProgrammierungKosten
Wordpressleichtleichtmittelkostenlos 
Joomlamittelleichtmittelkostenlos 
Typo3schwerleichtschwerkostenlos


Die Nadel im Heuhaufen oder wie auf dem Präsentierteller?
Entscheiden Sie sich für ein leicht administrierbares CMS wie Wordpress oder Joomla, besteht die größte Arbeit darin, die Seite bekannt zu machen und Besucher und Leser zu erhalten. Oftmals ist dies ein schleichender Vorgang, der Monate oder gar Jahre dauern kann, je nach Thema und Einsatz. Alle CM-Systeme bieten die Möglichkeit, spezielle SEO- Plugins (Suchmaschienenoptimierungs-Programme) zu installieren. Diese finden Sie auf den offiziellen Seiten und auch im CMS selbst. Erkundigen Sie sich vorher, welches Plugin Ihnen etwas bringt und welches nicht. Weiterhin kann die Seite bei Google und anderen Suchmaschinen registriert werden, was einige Wochen dauern kann. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Eintragung in Blog- und Webseitenverzeichnisse, über die zusätzlich neue Besucher generiert werden. Zudem erhalten Sie von diesen Seiten wichtige Backlinks, die Google und Co. zeigen, dass Ihre Seite wichtig zu sein scheint. Jedoch ist die Bekanntmachung das eine, der gute Content und schöne Texte sind das andere.

Text ist nicht gleich Text
Schreiben Sie einen eigenen kleinen Blog oder möchten Sie einmal hoch hinaus? Möchten Sie Ihre Texte nur mit Freunden und Familie teilen oder aufwändige Tests durchführen oder Recherche betreiben? Je nachdem, welchen Bereich Sie abdecken, sind Ihr Schreibstil, die Grammatik und auch die Rechtschreibung wichtig. Ist Ihre Zielgruppe 14-30 Jahre alt, benötigen Sie keinen Schreibstil, der einem Germanistik-Professor gleicht. Siedelt sich Ihre Zielgruppe zwischen 40-60 ein, sollten Sie auf einen objektiven, fundierten und tippfehlerfreien Text achten. Letzteres ist, egal welche Zielgruppe sie anpeilen, immer von großer Bedeutung, denn auch Suchmaschinen scannen Ihren Text. Ist dieser mit Rechtschreibfehlern überhäuft, wird er oftmals von Google und Co. schlechter eingestuft oder gänzlich ignoriert. Möchten Sie gerne Produkte oder Dienstleistungen testen, so schätzen es viele Leser, wenn der Text ausführlich und detailliert ist. Handelt es sich um eine reine Newsseite, so sprechen auch wenige, aussagekräftige Fakten für sich.

Einen Schritt vor den nächsten – die Erstellung der Seite
Themenbereiche bei der Homepageerstellung.Fassen wir nun einmal alles zusammen was benötigt wird um eine eigene Homepage erstellen zu können. Nachdem Sie sich für einen Anbieter und ein System entschieden haben, registrieren Sie Ihre Domain beim neuen Server- oder Webspace-Anbieter. Zusammen mit der Domain buchen Sie Ihren Webspace oder den neuen v- bzw. Root-Server. Nach wenigen Stunden erhalten Sie alle wichtigen Daten und können sich in Ihr Webspace oder den Root-Server einloggen. Hier haben Sie die Möglichkeit, mit Parallels Plesk oder einer Provider-eigenen Software den Server zu administrieren. In den meisten Fällen bietet Ihnen der Provider die Möglichkeit, die wichtigsten CMS automatisch über das Backend zu installieren. Dabei benötigen Sie keine eigenen Kenntnisse. Lediglich eine eigene Datenbank muss von Hand angelegt werden, was lediglich ein bis zwei Minuten dauert. Ähnlich funktioniert ein Homepage-Baukasten, der bei der Buchung bereits vorinstalliert ist. Hier können Sie Ihr eigenes Design mit wenigen Klicks schnell und unkompliziert anpassen. Sollten Sie sich hingegen für die eigene Programmierung einer Seite entschieden haben, empfiehlt es sich, die Seite vorher in einem Offline-Editor zu schreiben und die Dateien erst nach der Fertigstellung auf Ihren Webspace hochzuladen. Sobald alle Daten hochgeladen sind, ist die Seite über die IP oder die Webadresse aufrufbar. Bevor Ihre Webseite online geht, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Impressum rechtskonform ist und Sie eine Datenschutzerklärung oder AGBs online gestellt haben. Vorlagen und Muster finden Sie schnell über Google mit den Suchbegriffen „Datenschutzerklärung Muster“ oder „Impressum Muster“. Nutzen Sie beim Erstellen Ihrer Artikel fremde Bilder oder Texte, achten Sie unbedingt auch auf eine korrekte Verlinkung sowie einen Urheberverweis bei Bildern. Das Urheberrecht muss im Internet dringend und ohne Ausnahmen eingehalten werden. Nutzen Sie niemals Bilder von anderen Seiten oder kopieren Sie Texte von fremden Quellen und weisen diese als Ihre eigenen aus. Für freie Bilder empfiehlt sich die Internetseite fotolia.de, auf der Sie tausende Bilder kostenlos und ohne Urheberrecht erhalten.

Das Wichtigste beim Erstellen und Administrieren ist und bleibt das Ziel, das Sie erreichen möchten. Sind Sie mit ausreichend Herzblut dabei, kann sich aus einem kleinem Blog schnell eine große und gewinnbringende Seite entwickeln.

Checkliste
  Namen und Domain festlegen
  Anbieter mit gutem Preis-/Leistungs-Verhältnis und Service suchen
  Für ein Hosting-Modell entscheiden
  Sich auf ein System festlegen – CMS, Homepage Baukasten oder selbst programmieren
  Impressum einbinden und Urheberrechtsinformationen beachten
  System individualisieren und für Content sorgen
  Webseite in Blog- und Webseitenverzeichnisse eintragen
  Am Schreiben und Administrieren Spaß haben

Bildnachweis: © Trueffelpix / Fotolia.com

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